Charakterisiere die Beziehung von Hans Giebenrath zu Hermann Heilner! Welche unterschiedlichen Stadi

Die Beziehung von Hans zu Hermann Heilner steht unter einem schlechten Stern: Hans, ein sehr guter und fleißiger Schüler ist ein Freund von Hermann, einem ehr schlechteren Schüler, der seine Dichtkunst liebt. Zuerst sind sie lediglich Zimmerkameraden. Hans sondert sich ab. Er will lernen und möglichst gut abschneiden. Hermann ist voll und ganz in seine Dichtkunst vertieft und hat seine eigenen Ansichten über die Welt. In einer entscheidenden Situation treffen sie das erste Mal wirklich auf einander. Hermann liegt am See und dichtet und Hans kommt zu ihm, weil er ein wenig entspannen will. Es entwickelt sich ein Gespräch, in dem Hermann klar seine Ansichten über das Seminar zu darlegt. Er meckert und schimpft. Hans schafft es nicht, davon los zu kommen und denkt über längere Zeit darüber nach. Aber dann: Am nächsten Tag bekommt sich Hermann mit einem Zimmergenossen in die Haare. Hermann geht weg und Hans verfolgt ihn nach einiger Zeit. Er versucht Hermann zu trösten und wird zunächst weggestoßen, dann aber an ihm geklammert. Schließlich küsst Hermann Hans und ab dieser Zeit sind sie Freunde. Dadurch, dass beide ihre eigenen Gedanken haben, geht ihnen eigentlich nie der Stoff zum Erzählen aus. Sie brauchen einander und es ist wohl die schönste Zeit in Hans Leben. Er hat einen Freund. Aber kurze Zeit später rastet Hermann aus und wird strengstens ermahnt. Niemand lässt sich nun mehr in seiner Gegenwart blicken. Auch Hans macht den Rückzieher. Seiner Meinung nach ist der Erfolg im Leben immer noch wichtiger als ein Freund. Die beiden meiden sich. Dies zeigt, dass ihre Beziehung noch nicht gefestigt ist. Wenn man jemanden wirklich braucht oder jemand ein Freund ist, so steht man ihm auch in schlechten Zeiten bei. Danach versöhnen sie sich wieder. Damit haben sie es wirklich geschafft: Eine Krise überstanden und somit ein wahre Freundschaft, die so schnell nicht wieder reißen wird.

1 Kommentar 5.6.08 08:41, kommentieren

"Der Schwarm" von Frank Schwätzing Teil1

Seite 11-91:

Zuerst wird der Leser mit einem Fischer in Peru vertraut gemacht. Er mag die Touristen und die neue Technik in seinem Land nicht, denn sie nehmen ihm seine Lebensgrundlage. Die Unternehmen fischen in großen Massen und mit höherem Ertrag als er. Sein Land ist nicht mehr dass, was es einmal gewesen ist. Er zieht eines Tages los, um weit draußen große Fische zu fangen. Nachdem er sein Netz ausgeworfen hat, wartet er eine Zeit lang und will es schließlich wieder ins Boot ziehen. Aber es hat sich an einem Felsen verfangen. Er springt ins Wasser, um dass teure Netz wiederzubeschaffen. Als er im Wasser ist, zieht ein riesiger Schwarm Fische über ihn hinweg. Er versucht durch den Schwarm wieder an die Oberfläche zu gelangen, aber er schafft es nicht. Er stirbt.

In Norwegen wird ein Experte für Tiere, namens Johanson, von seiner Freundin Lund gebeten, Würmer, die sie auf der Suche nach Öl in der Nordsee gefunden hat, zu untersuchen. Johanson erkennt in der Art der Würmer einen Methanfresser wieder, allerdings versteht er nicht, wieso diese Würmer so große und spitze Zähne haben. Eigentlich wären diese nämlich so nicht nötig.  Johanson fährt schließlich mit ihr auf eine Bohrinsel und sieht zu, wie ein Unterseeroboter im Wasser auf Millionen dieser Würmer trifft. Er kann sich nicht erklären wie die Würmer so zahlreich dort leben können und wird noch misstrauischer.

Anawak ist ein Mitarbeiter der "Whale Watching"-Kompanie auf Vancouver Island. Er führt gewöhnlich jeden Tag Touristen mit einem Boot ins Mehr, damit sie sich die ziehenden Wale anschauen können. Nur kommen in diesem Jahr einfach keine Wale und er wundert sich warum, denn eigentlich müssen die Wale an der Insel vorbeiziehen, aber sie wurden noch nicht gesehen. Sein Geschäft läuft schlecht. Er führt außerdem mit einigen Walen Versuche durch, in denen er beweisen will, dass Wale Mitgefühl haben und auch permanentes Ich-Bewusstsein. An einem Morgen fährt er vor der Arbeit alleine mit dem Boot nach draußen und die Wale sind da. Sie kommen ihm sogar so nah, dass er sie streicheln kann. Normalerweise sind die Tiere ehr an seinem Boot interessiert, aber diesmal steht er im Mittelpunkt, und er weiß nicht warum...

1 Kommentar 23.11.07 16:02, kommentieren

fortsetzung

Mir fällt beim Lesen des Buches auf, dass es an vielen Stellen einen gewissen Unrealismus hat. Muscheln, Wale, Fische und Würmer scheinen gezielt gegen den Menschen vorzugehen. Es ist eine Mischung aus Katastrophenbuch und Fantasieroman. Außerdem muss man sich an vielen Stellen zurückerinnern, was zuvor passierte, da immer ein Standortwechsel stattfindet. Es sind viele Gegebenheiten noch nicht klar, es gibt mysteriöse Würmer und Muscheln. Seltsame Verhaltensweisen von anderen Tieren.

15.1.08 22:24, kommentieren

ganze zeit später...

inzwischen ist etwas Leben ins Buch gekommen: Ein Tsunami! Die vielen schlechten Vorzeichen konnten nicht mehr rechtzeitig richtig gedeutet werden. Oftmals kommen Person ins Spiel, die das Schreckensszenario miterleben und dann sterben oder sich knapp retten können. Es ist aus dem Hergang des Buches klar, dass bald die nächste Katastrophe folgen wird. Hochranige Wissenschaftler haben sich versammelt und suchen nach einer Lösung für das Problem

 

Das Buch macht den Anschein, als ob dies alles doch sehr weit hergehol wäre, denn wer kann sich schon vorstellen, dass Muscheln und Wale gemeinsam beschließen die Menschheit auszulöschen??

Das Buch hat spannende Momente, allerdings sind bisher noch keine wichtige oder unwichtige Tatsachen zu unterscheiden. Ein gutes Erinnerungsvermögen ist gefragt.

15.1.08 22:32, kommentieren

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