Verhältnis Vater<--> Sohn

Seine Mutter ist sehr früh gestorben. Sie hätte sich wahrscheinlich um ihn gesorgt, und nicht um seine Leistungen. Der Vater hingegen ist scheinbar nur an Leistungen interessiert und kümmert sich nicht um das Wohl seines Sohnes, den er verkommen lässt. Er spornt Hans an zu lernen, damit er stolz auf ihn sein kann. Ohne ihn wäre Hans vermutlich ein ganz normaler Schüler. Als Hans mit der Prüfung fertig ist, will der Vater ihm sogar einen Wunsch erfüllen und Hans wünscht sich zunächst in sein altes Leben zurück: Er möchte gerne Angeln gehen. Der Vater möchte ihm diesen Wunsch nicht verwähren, das einzige freundliche Zeichen, was er Hans gibt. Später jedoch, möchte Hans einen anderen Wunsch erfüllt bekommen, den er selbst vermutlich nicht einmal wirklich erfüllt sehen mochte: Auf das Gymnasium möchte er gehen, falls er den durchgefallen sein sollte. Er passt sich seinem Erwartungsdruck an und steigert diesen sogar noch. Sein Vater ist deshalb stolz auf ihn, weiß aber, dass er kein Geld dafür hat und lehnt lachend Hans zweiten Wunsch ab. Der Vater denkt, entweder hat er es geschafft, dann kann er studieren, und wenn nicht hat er eben seine Chance vertan. Durch das viele Arbeiten hat Hans zudem noch seine Freunde verloren. Er kann nichts machen, da er immerzu lernen muss.

 

Nach der Prüfung wird er jedoch von manchen Menschen zum Lernen gedrängt. So findet er doch keine Zeit einmal wirklich zu entspannen und lernt schon wieder. Sein Vater hilft seinem Sohn auch nicht, mal ein Auszeit zu nehmen, sondern freut sich, dass dieser so lern begeistert und wissbegierig ist.

1.6.08 14:45

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RIE (1.6.08 19:02)
Die Darstellung der Leseerfahrungen ist wichtig, Du solltest aber auch explizit noch auf die Fragestellungen eingehen, die in Lo-net2 stehen!

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