Die Kleinstadt: Bürgertum (Philister) contra Außenseiter (Charakterisierung)

Er wird von allen Seiten zum ständigen Lernen und Arbeiten gedrängt. Der Pfarrer unterrichtet ihn in Griechisch und er bekommt außerdem Unterricht in Latein. Im Vorfeld der Prüfung wurde ihm von vielen Leuten etwas gesagt. Was ihre Erwartungen sind und anderes. Manche wollten ihm lediglich Glück und Erfolg wünschen, anderen war es nur wichtig, dass er das Examen bestand. Er wurde unter Druck gesetzt, bevor er überhaupt nur in Stuttgart war. Er spricht im gesamten Buch sehr wenig – er denkt viel - und lebt ehr zurückgezogen; er arbeitet in seinem Zimmer. Im zweiten Kapitel wird besonders die Beziehung von Hans zu seinem Umfeld deutlich. Der Rektor, der Vater, der Schuhmacher Flaig und schließlich der Pfarrer. Er angelt im Bach viele Fische. Die Fische gibt er zu einem Teil seinem Vater und bringt auch dem Pfarrer am nächsten Tag ein paar Fische. Dieser ist sehr erfreut und redet mit Hans über seine Zukunft. Er sagt erst, dass er eine Pause verdient hat und geht aber gegen Ende auch darauf ein, dass er doch schon etwas lernen solle, so wäre er dann den anderen beim Seminar später ein Stück vor raus. Hans, der nicht nein sagen kann, willigt ein, ohne zu merken, dass er sich damit wieder selbst unter Druck setzt. Er lernt wieder etwas Griechisch, was der Pfarrer ihm anhand des neuen Testaments beibringt. Ein oder zwei Stunden wären ja weiter nicht so schlimm, wenn nicht auch der Rektor bei ihm vorbeikäme und ihn wiederum dazu drängt, doch ein wenig Mathematik und weiteres zu lernen. Wiederum lässt sich Hans breitschlagen und jetzt außerdem täglich 2 Stunden beim Direktor, neben der Stunde beim Pfarrer. 

5.6.08 07:45

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