Beschreibe Hans Giebenraths Entwicklung in Maulbronn als Prozess von Selbstfindung und Selbstentfrem

Hans lernt ihn Maulbronn automatisch das andere Leben kennen. Er kommt als ständiger Streber aus ehr ärmlichen Verhältnissen an das Seminar. Er trifft hier auf Leute aus verschiedenen Schichten und verschiedenen Gegenden. Er muss früher oder später Kontakte knüpfen, schließlich ist er allein schon in einem Zimmer mit 9 anderen Kameraden. Durch diesen ständigen Kontakt, den er vorher stets gemieden hatte, lernt man mit den anderen und auch über die anderen. Es wird im Buch darüber berichtet, dass überall Freundschaften geknüpft werden, doch Hans hält sich zurück. Er hat Angst, dass ihm Freunde vom Lernen abhalten könnten. Er erkennt den Sinn des Lebens nur im Erfolg. Doch trotzdem stellt er sich oftmals innerlich immer wieder die Frage: Warum? Warum macht er nicht was ihm Spaß macht sondern lernt? Warum lebt er überhaupt und er versucht zum ersten Mal in seinem Leben selbst Antworten auf diese Fragen zu finden. Er lässt sich nicht mehr beeinflussen. Und in so einem Moment trifft er dann auf den Hermann Heilner, der Hans noch weiter zum Denken bringt. Er lernt sich und sein Wesen kennen und schätzen. Besonders in der Freundschaft mit Hermann Heilner hat er wirklich Spaß. Doch dann kommt wieder der Einbruch: Die Freundschaft bricht ein und Hans fällt wieder in sein altes Leben zurück. Er wieder der Streber und sondert sich ab. Und trotzdem merkt er nach einiger Zeit, dass ihn dieses Leben so nun nicht mehr befriedigt. Er möchte wieder etwas erleben und sich freuen können. So versöhnt er sich wieder mit Hermann Heilner und damit auch mit sich selbst und seinem Gewissen.

5.6.08 08:42

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